Museum Winningen

1. Bildungsfahrt 2023 - Fahrt nach Darmstadt zur ESA - ESOC = Europäisches Satelliten Kontroll Center.

Die erste Fahrt in 2023 wird uns am 17. März nach Darmstadt führen.

Wir werden eine interessante Reise ins Weltall unternehmen. Nachdem unsere letzten Bildungsfahrten sich viel mit der Vergangenheit befasst haben, wollen wir dieses Mal einen Blick in die Zukunft werfen.

Wir besuchen das „European Space Operation Center – kurz: ESOC“ in Darmstadt. Dies gehört zur ESA, der europäischen Raumfahrtagentur und hat die Steuerung und Überwachung der ESA–Satelliten im gesamten Sonnensystem zur Aufgabe. Wir erhalten eine exklusive - und auch kostenlose - Führung durch den Leiter des Missionsbetriebes, der sicher alle unsere Fragen beantworten kann. Vor allem werden wir etwas über einen für April 2023 geplanten Start zum Jupiter erfahren.

Im Anschluss haben wir die Gelegenheit zur Einkehr in das Braustübl Darmstadt, wo wir einen zünftigen Abschluss des Tages feiern können.

Die Fahrt ist bereits ausgebucht. Wenn hohes Interesse besteht, werden wir mit den Verantwortlichen der ESA klären, ob sie im Herbst 2023 wiederholt werden kann.

2. Bildungsfahrt 2022 - Fahrt nach Bernkastel-Kues in das Zylinderhaus

Unsere zweite Bildungsfahrt in 2022 führte uns an die Mosel nach Bernkastel-Kues.

Am Samstag, dem 29. Oktober 2022 startete um 10 Uhr eine interessante Reise zum Zylinderhaus - ein Nostalgie- und Oldtimermuseum, wo uns eine Zeitreise durch die Vergangenheit der mobilen Entwicklung ab den 30iger Jahren erwartete. Unter anderem werden dort über 150 Autos und 100 Motorräder aus deutscher und österreichischer Produktion präsentiert. Zusätzlich lädt eine authentisch eingerichtete Geschäftsstraße zum Schlendern ein.

Im Anschluss an den Museumsbesuch hatten wir die Gelegenheit zu einem Stadtbummel durch Bernkastel Kues oder zur Einkehr in eines der vielen Cafés und Weinstuben. Das Wetter meinte es sehr gut mit uns, so dass wir das romantische Städtchen bei herrlichem Sonnenschein draußen genießen konnten.

Auf der Rückfahrt fuhr uns Renate Kröber durch das Moseltal. Hierbei konnten wir die herrliche Laubfärbung der Reben bewundern – ein toller Abschluss eines entspannten Tages.  

1. Bildungsfahrt 2022 - Fahrt nach Eltville und zum Kloster Eberbach

Fahrt nach Eltville und Kloster Eberbach.

Am 9. Juni 2022 fuhren wir mit dem Moselaner Reisedienst Kröber nach Eltville und ins Kloster Eberbach; wiederum eine reguläre Fahrt aus deren Programm, bei der uns ein Platzkontingent reserviert wurde. Bei strömendem Regen stiegen wir in Winningen ein. Daher waren wir während der Busfahrt zunächst damit beschäftigt, unsere Kleidung und Schuhe einigermaßen zu trocknen. Leider musste der Bus dann einen beachtlichen Umweg fahren, weil ein Teil der B 42 gesperrt war.

So kamen wir verspätet in Eltville an, hatten aber ca. 1 Stunde Zeit, uns diesen schönen Ort anzusehen. Besonders bemerkenswert waren die wunderschönen Rosen, die insbesondere im Schlossgarten zu bestaunen waren.

Im Kloster Eberbach waren wir zu einer Führung angemeldet, die sehr anschaulich über das klösterliche Leben informierte und auch auf die Dreharbeiten zum Film „Im Namen der Rose“ einging.

Ein sehr informativer Nachmittag, bei dem wir uns alle aber etwas mehr individuelle Zeit gewünscht hätten.

Bildungsfahrt 2021 - Fahrt zum Moselland Museum in Ernst

Fahrt nach Ernst.

Der Museumsverein hat in den vergangenen Jahren seinen Mitgliedern immer wieder eine Fahrt angeboten, bei der sowohl gemütliches Beisammensein, als auch ein kulturelles Angebot im Programm standen.

Leider musste in der Corona-Zeit hierauf verzichtet werden.

Aber im Herbst 2021 buchten wir ein Platzkontingent beim Moselaner Reisedienst Kröber zu einer Fahrt in das Moselanum nach Ernst. Sehr schnell waren alle Plätze vergeben und wir konnten einen wunderschönen Nachmittag an der Mosel verbringen.

Das Museum besticht durch eine umfangreiche Ausstellung moselländischen Lebens und Arbeiten.

Der Moselort Ernst lädt zu einem kleinen Spaziergang ein, vorbei an alten Winzerhäusern, einladenden Gutsschänken und einer geschichtsträchtigen Kirche. Bei Kaffee, Kuchen, Wein u.a. kam auch das Gesellige nicht zu kurz, so dass alle Teilnehmenden mit positiven Rückmeldungen nicht sparten.

Bildungsfahrt 2019 - Keltenwelt am Glauberg und Besuch des 50er Jahre Museum in Büdingen

Der Museumsverein Winningen hatte seine Mitglieder und Freunde zu einem spannenden Ausflug in die Wetterau eingeladen. Die östlich von Frankfurt gelegene Region besticht mit vielen Streuobstwiesen und sanften Hügeln und einer einzigartigen Kultur, in der Kelten, Römer und das Mittelalter weitreichende Spuren hinterlassen haben.

Hiervon konnten sich die Teilnehmer bei ihrem ersten Ziel, dem Archäologischen Landesmuseum Hessen Keltenwelt am Glauberg überzeugen. In 2011 wurde hier an einer Fundstelle von drei keltischen Fürstengräbern ein modernes Museum gebaut, in dem einzigartige, sensationelle Grabbeigaben sowie eine dort gefundene, 2400 Jahre alte lebensgroße Statue zu sehen sind. Die weltweit als sensationell gerühmte Präsentation wird ergänzt durch eine Sonderausstellung über die Geheimmisse einer Keltenfürstin.

Nach dem Besuch des Keltenmuseums ging die Fahrt nach Büdingen, einer Stadt die damit wirbt, dass dort Geschichte lebt. Sie wurde im Jahr 1725 angelegt und nie von Kriegen zerstört. Ein mittelalterliches Wasserschloss, jahrhundertealte Gassen, eine bastionsartige Stadtmauer und Fachwerk begeistern die Besucher. Auf dem Programm stand der Besuch des 50er-Jahre-Museums, das die größte Privatsammlung aus dieser Zeit in Deutschland ausstellt. Ein privater Verein kümmert sich liebevoll um die Präsentation von allem, was die 50iger Jahre ausmachte, sei es ein Friseursalon, eine Küche mit allen möglichen Utensilien, ein typisches Badezimmer aus dieser Zeit und nicht zuletzt dem Original-Jugendzimmer und Kleider von Conny Froboess, die Sponsorin dieses Museums ist.

Bei herrlichem Wetter und dem mittelalterlichen Ambiente von Büdingen schmeckten Kaffee und Kuchen besonders gut, bevor es auf die Rückreise nach Winningen ging. Einhellige Meinung: eine interessante Reise in eine geschichtsträchtige Region, die vieles zu bieten hat.

Bildungsfahrt 2018 - Bonn - Haus der Geschichte mit Besuch des ehem. Kanzlerbungalow

Der Museumsverein Winningen hatte Mitglieder und Freunde des Museums zur diesjährigen Bildungsfahrt in das Haus der Geschichte eingeladen.

Bei herrlichem Herbstwetter startete die Fahrt nach Bonn. Das Haus der Geschichte ist ein Museum zur deutschen Zeitgeschichte seit 1945. Mit 850.000 Besuchern jährlich ist es eines der meistbesuchten Museen in Deutschland.

1986 begann die Stiftung mit dem Aufbau zeithistorischer Sammlungen, die mittlerweile rund 1 Million Objekte umfassen, viele hiervon in Bonn in der Dauerausstellung „Unsere Geschichte – Deutschland seit 1945“ zu sehen.

Gebrauchsgegenstände, Dokumente, Filme und andere Medien, Zeitschriften, Maschinen, Möbel, Textilien begeisterten die Winninger, nicht zuletzt weil sie an miterlebte herausragende Ereignisse unserer Geschichte erinnerten. Nicht nur die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen werden aufgezeigt, auch an sportliche Großereignisse wie das WM-Sommermärchen wird erinnert. Zu den „Highlights“ gehört das Bundestags-Gestühl, in dem Besucherinnen und Besucher Platz nehmen und Ausschnitte aus Bundestagsdebatten auswählen können. Im Original-Kino und der Eisdiele aus den 1950er Jahren wird Alltagsgeschichte lebendig, und der Hippie-Bulli erinnert an die Zeit von „Love and Peace“. Im U-Bahn-Zugang beleuchten unter anderem der erste Dienst-Mercedes von Konrad Adenauer und der Eisenbahn-Salonwagen der Bundeskanzler die Zeit der Bundeshauptstadt Bonn.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgte ein Besuch des Kanzlerbungalows im ehemaligen Regierungsviertel – das Wohnzimmer der Mächtigen. Das ehemalige Wohn- und Empfangsgebäude der Bundeskanzler wurde 1963/64 von Architekt Sep Ruf im Auftrag von Bundeskanzler Ludwig Erhard gebaut und stand seitdem allen Regierungschefs bis 1999 zur Verfügung. Seit 2001 steht es unter Denkmalschutz. Es war schon etwas Besonderes für die Winninger zu sehen und zu spüren, wo unsere Bundeskanzler Erhard, Kiesinger, Schmidt und Kohl gewohnt und hohe Staatsgäste empfangen haben. Der Geist der Geschichte war greifbar, so u.a. die Menükarte vom Besuch Gorbatschows bei Helmut Kohl.

Beeindruckt von so viel Geschichte machte sich die Gruppe auf die Heimfahrt, nicht ohne vorher eine Kaffeepause an der Rheinpromenade in Bad Breisig eingelegt zu haben, wo alle auch noch Zeit hatten, dem dortigen Zwibbelsmat einen Besuch abzustatten.

Die Mitglieder und Freunde des Museumsvereins Winningen freuen sich auf die nächste Fahrt in 2019.

Bildungsfahrt 2017 - Vogelsang IP - Bestimmung: Herrenmensch. NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen und Besuch des Nationalparkzentrum Eifel - Wildnisträume

Mitglieder und Freunde des Museums Winningen auf Fahrt in die Nordeifel.

Der Museumsverein Winningen hatte dieses Jahr Mitglieder und Freunde zu einer Fahrt in die Nordeifel eingeladen. Erste Station war der IP- Internationale Platz „Vogelsang“ in der Nähe von Schleiden.

Auf dem100 Hektar umfassenden Gelände „Vogelsang“ wurde vor dem 2. Weltkrieg eine von 3 Ordensburgen des Naziregimes errichtet, die dazu dienten, junge Männer zu Führungsfunktionären der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei heranzuziehen.

Bis 2005 wurde "Camp Vogelsang" von britischen und belgischen Truppen militärisch genutzt und spiegelt den Weg vom "Kalten Krieg" zum Europa von heute wieder. Seit 2006 entwickelte sich hier ein neuer Ort: "Internationaler Platz" für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Miteinander, der für 45 Mio Euro vom Land Nordrhein-Westfalen hergerichtet und 2016 offiziell eröffnet wurde. Die Besucher erwarten zwei interessante Dauerausstellungen: die Ausstellung „Bestimmung Herrenmensch“ lenkt den Blick auf eine relativ kleine Gruppe von jungen Männern, die von der NSDAP-Parteiführung auserwählt wurde, sich in den „Ordensburgen“ zur zukünftigen Führungselite der NS-Herrschaft formen zu lassen. Sie wirft Fragen auf, die bewusst über die NS-Geschichte hinausgreifen und bei Betrachtung der weltpolitischen Entwicklungen gerade in jüngster Zeit leider wieder eine Rolle spielen, und ist daher als Botschaft für ein friedliches Miteinander der Völker, Religionen und Kulturen zu verstehen.

Auch die zweite Ausstellung Wildnis(t)räume" fand Anklang bei den Winninger Besuchern. Die Nationalpark-Philosophie „Natur Natur sein lassen" ist Kernbotschaft und Roter Faden. Die Aussicht auf die wunderschöne beeindruckende Landschaft um die Urfttalsperre rundete das Naturerlebnis ab. Dem Besuch in Vogelsang folgte eine entspannende Schifffahrt nach Rurberg, wo die Bildungsfahrt in einem schönen – direkt am Rursee liegenden - Café mit außergewöhnlicher Kuchenauswahl endete.

Unser Busunternehmen Kröber brachte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut und sicher wieder nach Hause. Vielen Dank an den Busfahrer, der selbst die engen und kurvenreichen Straßen der Nordeifel und in Rurberg problemlos meisterte.